Wie lange dauert der KU?

Der KU dauert zwei Jahre, verteilt auf das Vorkonfirmandenjahr (in der Regel während des vierten Schuljahres) und das Hauptkonfirmandenjahr (in der Regel während des achten Schuljahres). Die Konfirmandenzeit endet mit der Konfirmation an einem Sonntag, meist zwischen Ostern und Pfingsten.

 

Der KU findet vierzehntätig statt, jeweils zweistündig. Zu Beginn der Konfirmandenjahre wird ein entsprechender Plan ausgegeben.

 

Was tun wenn die Teilnahme nicht möglich ist?

Bitte geben Sie uns einfach kurz Bescheid wenn eine Teilnahme wegen Krankheit o.ä. nicht möglich ist (per Telefon unter 05121/770496 oder per Mail).

 

Wie erfolgt die Anmeldung?

Vor Beginn des Vorkonfirmandenjahres findet ein Elternabend statt, zu dem die Kirchengemeinde per Post einlädt. Der Elternabend dient der Anmeldung zum KU und bietet die Gelegenheit, Fragen rund um den KU zu besprechen. Die Taufbescheinigung des Kindes ist nach Möglichkeit dazu mitzubringen.

 

Muss mein Kind getauft sein?

Voraussetzung für die Konfirmation ist die Taufe. Diese kann auch während der Konfirmandenzeit erfolgen.

 

Kommen Kosten auf mich zu?

Der KU kostet prinzipiell nichts. Kosten fallen allerdings im Rahmen der KU-Freizeit an sowie anlässlich der Konfirmation für das Konfirmandengeschenk und die -urkunde. Wir sind bemüht, die Kosten möglichst niedrig zu halten. Wenn es von Ihrer Seite aus Schwierigkeiten gibt, die anfallenden Kosten zu übernehmen werden wir Sie natürlich mit Diakoniemitteln unterstützen. Melden Sie sich einfach dazu vertraulich beim Pfarramt.

 

Was wird von den Konfirmandinnen und Konfirmanden erwartet?

Eine regelmäßige Teilnahme an KU und Gottesdiensten wird vorausgesetzt. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden sollen zweimal im Monat an einem der verschiedenen Gottesdienste in unserer Kirchengemeinde teilnehmen. (Wenn es in einem Monat wegen Urlaub oder Freizeitaktivitäten nicht möglich ist, ist es kein Problem, dies in den nächsten Monaten nachzuholen. Wichtig ist die regelmäßige Teilnahme während der ganzen Konfirmandenzeit).

 

Es liegen Listen aus, in denen sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden eintragen. Wenn der Gottesdienst einer anderen Kirchengemeinde besucht wurde, reicht eine kurze schriftliche Bestätigung durch die dortige Pfarrerin / den dortigen Pfarrer bzw. Prediger.

 

Wichtig ist aber vor allem eine grundsätzliche Offenheit und ein Interesse an Glaube, Kirche und Konfirmation. Die Motivation ist sicher nicht immer gleich hoch - das ist kein Problem. Wir möchten aber nicht, dass Jugendliche nur auf Wunsch der Eltern konfirmiert werden. Wenn es bleibende Bedenken hinsichtlich der Motivation zur Konfirmation gibt, sollten Eltern, Konfirmandin/Konfirmand und Pfarrer/in im Gespräch bleiben und sich dieser Frage stellen.

 

Für alle Kinder und Jugendlichen gibt es Angebote der Kirchengemeinde, die besonders durch den Kinder- und Jugendausschuss verantwortet werden. Die Einladung dazu gilt insbesondere für die Konfirmandinnen und Konfirmanden.

 

Gibt es Hausaufgaben? Was muss auswendig gelernt werden?

Der Konfirmandenunterricht ist kein Religionsunterricht. Trotzdem gibt es einige grundlegende Texte, die im Verlauf der Konfirmandenzeit gelernt werden sollen. Das Glaubensbekenntnis und das Vaterunser lernen sich am leichtesten durch den Gottesdienstbesuch. Außerdem sprechen wir immer wieder gemeinsam wichtige Texte im Konfirmandenunterricht.

 

Gibt es bestimmte Arbeitsmaterialien? Was müssen die Konfirmandinnen und Konfirmanden zum Unterricht mitbringen?

Papier und Schreibzeug sowie eine Mappe oder ein Schnellhefter (DIN A4) sind zum KU mitzubringen.

Es wäre gut, wenn zuhause eine Bibel, die nicht all zu alt ist, vorhanden ist (z.B. revidierte Lutherbibel). Gerne helfen wir Ihnen beim Finden einer geeigneten und günstigen Bibelausgabe.

 

Was wird von Eltern / Erziehungsberechtigten erwartet?

Die Eltern und Erziehungsberechtigten werden gebeten, die Konfirmandinnen und Konfirmanden während der Konfirmandenzeit mit Interesse zu begleiten und zu unterstützen, sowie an Elternabenden teilzunehmen.

Schön ist es, wenn die Eltern / Erziehungsberechtigten die Jugendlichen zum Gottesdienst begleiten.

Besonders freuen würde uns die aktive Mitarbeit während des Vorkonfirmandenjahres oder bei besonderen Aktionen und Angeboten.